Jjimdak Koreanische geschmorte Hühnergerichte genießen

30 min prep 3 min cook 3 servings
Jjimdak Koreanische geschmorte Hühnergerichte genießen
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Es war ein kühler Herbstabend, als ich das erste Mal Jjimdak in meiner kleinen Küche zauberte. Ich erinnere mich noch genau an das leise Knistern des Öls, das sich mit dem Duft von frischem Ingwer und Knoblauch vermischte und sofort ein warmes Lächeln auf mein Gesicht zauberte. Der erste Blick auf die goldbraunen Hühnerstücke, die in der Pfanne lagen, ließ mein Herz schneller schlagen – das war mehr als nur ein Gericht, das war ein Versprechen von Komfort und Gemeinschaft. Während das Aroma langsam den Raum erfüllte, dachte ich daran, wie meine Großmutter früher in Korea ihre eigenen Versionen geschmorter Hühner zubereitete, und ich spürte, dass ich gerade dabei war, ein Stück Familiengeschichte zu schreiben.

Der Moment, in dem ich den Deckel vom Topf nahm, war magisch: ein dichter, leicht süßlicher Dampf stieg empor, gefärbt von der tiefen, karamellisierten Sojasauce, die das ganze Gericht umhüllte. Der Duft von Sesamöl, das leise knisterte, vermischte sich mit der Schärfe einer roten Chili, die ein wenig Feuer versprach, ohne zu überrollen. Das Geräusch des leisen Blubberns, wenn die Brühe langsam köchelt, ist fast wie ein beruhigendes Wiegenlied, das dich einlädt, den Alltag für einen Moment beiseite zu schieben. Und genau in diesem Moment wusste ich: Dieses Gericht wird nicht nur den Magen füllen, sondern auch die Seele wärmen.

Was Jjimdak so besonders macht, ist die harmonische Balance zwischen süß, salzig, würzig und leicht scharf – ein Geschmack, der Erinnerungen weckt und gleichzeitig neue Abenteuer verspricht. Die Kombination aus zarten Hühnerstücken, die in einer reichhaltigen, leicht klebrigen Sauce schmoren, und den weichen Süßkartoffelstärke-Nudeln, die jede Portion umarmen, schafft ein unvergleichliches Mundgefühl. Aber das ist noch nicht alles: Die knackigen Karotten und die erdigen Champignons geben dem Ganzen Textur und Tiefe, während das Sesamöl und die gerösteten Sesamsamen den finalen Glanz verleihen.

Jetzt fragst du dich sicher, wie du dieses kulinarische Erlebnis selbst nachkochen kannst. Keine Sorge – ich führe dich Schritt für Schritt durch jeden einzelnen Moment, von der Auswahl der besten Zutaten bis zum finalen Serviervorschlag, der deine Gäste staunen lässt. Und das Beste: Es gibt ein paar geheime Tricks, die ich erst später enthüllen werde, und die dein Jjimdak von gut zu legendär heben. Hier kommt jetzt genau das, was du brauchst – und vertrau mir, deine Familie wird um Nachschlag bitten.

🌟 Warum dieses Rezept funktioniert

  • Geschmackstiefe: Durch das langsame Schmoren in Sojasauce, Mirin und braunem Zucker entwickeln sich komplexe Umami-Noten, die das Huhn von innen heraus durchdringen. Jede Gabel ist ein kleines Feuerwerk aus süßen, salzigen und leicht rauchigen Aromen.
  • Texturvielfalt: Das Huhn bleibt saftig, während die Kartoffeln und Karotten weich, aber nicht matschig werden. Die Süßkartoffelstärke-Nudeln saugen die Sauce auf und geben jedem Bissen eine angenehme, leicht klebrige Konsistenz.
  • Einfache Zubereitung: Trotz der vielen Zutaten ist das Rezept linear aufgebaut – du brauchst nur einen Topf und ein wenig Geduld. Das spart nicht nur Geschirr, sondern macht das Kochen stressfrei.
  • Zeitmanagement: In nur 45 Minuten von Anfang bis Ende hast du ein Gericht, das wie stundenlang gekocht wirkt. Perfekt für ein Abendessen nach der Arbeit, das trotzdem Eindruck macht.
  • Vielseitigkeit: Du kannst das Rezept leicht anpassen – mehr Schärfe, weniger Zucker oder sogar ein vegetarisches Pendant. Das macht es zu einem echten Allrounder für jede Vorliebe.
  • Nährwertbalance: Das Gericht liefert hochwertiges Protein aus dem Huhn, komplexe Kohlenhydrate aus den Kartoffeln und Nährstoffe aus Gemüse, alles in einer moderaten Kalorienzahl.
  • Qualität der Zutaten: Frische Kräuter, gute Sojasauce und echte Mirin heben das Aroma auf ein professionelles Niveau. Du merkst den Unterschied sofort, wenn du in den Topf schaust.
  • Publikumsliebling: Die Kombination aus süß-salzig und leicht scharf spricht fast jeden Gaumen an, von Kindern bis zu Erwachsenen. Es ist das perfekte Gericht für Familienfeiern oder gemütliche Abende.
💡 Pro Tip: Wenn du die Sauce besonders glänzend haben möchtest, füge am Ende einen Esslöffel kalten Sesamöls hinzu – das gibt ihr einen seidigen Schimmer und intensiviert das Aroma.

🥗 Zutaten im Detail

Die Basis: Herzhaftes Fundament

Die 2 lbs Hühnchenstücke bilden das Herzstück dieses Gerichts. Ich empfehle, sowohl Brust- als auch Keulenfleisch zu verwenden, weil die Kombination aus zartem und leicht festerem Fleisch für Abwechslung sorgt. Achte darauf, dass die Stücke nicht zu groß sind – etwa fingergroß, damit sie gleichmäßig garen und die Sauce gut aufnehmen können. Wenn du ein wenig mehr Fett möchtest, kannst du ein paar Hautstücke mit einbeziehen; das gibt extra Geschmack und Saftigkeit.

Ein EL Vegetarisches Öl dient als Basis zum Anbraten. Es sollte einen neutralen Geschmack haben, damit es die Aromen nicht überdeckt. Ich nutze oft Rapsöl, weil es hohe Hitzebeständigkeit hat und die Hühnerstücke schön knusprig werden lässt.

Aromen & Gewürze: Die Seele des Gerichts

½ Tasse Sojasauce liefert die salzige Umami-Note, die das Gericht tiefgründig macht. Wähle eine dunkle, fermentierte Sojasauce für mehr Tiefe – das ist ein kleiner, aber entscheidender Unterschied. ¼ Tasse Mirin bringt eine leichte Süße und einen Hauch von Säure, die das Salz ausgleicht und die Sauce zum Glänzen bringt. Wenn du kein Mirin findest, kannst du trockenen Sherry mit etwas Zucker ersetzen.

¼ Tasse Brauner Zucker sorgt für die charakteristische Karamellisierung, die das Jjimdak so unverwechselbar macht. Der Zucker karamellisiert beim Kochen und bildet eine leicht klebrige Schicht, die das Gemüse und die Nudeln umhüllt. 1 EL Gehackter Knoblauch und 1 EL Gehackter Ingwer geben Frische und ein leicht scharfes Aroma, das die Süße ausbalanciert. Achte darauf, beides erst kurz vor dem Anbraten hinzuzufügen, damit es nicht verbrennt.

1 TL Schwarzer Pfeffer rundet das Gewürzprofil ab und verleiht eine subtile Wärme, die sich im Hintergrund hält. Ein kleiner Schuss Salz kann je nach Geschmack hinzugefügt werden, besonders wenn du eine leichtere Sojasauce nutzt.

Die geheimen Helfer: Textur und Tiefe

2 Tassen Wasser bilden die Basis für die Sauce, die das Huhn und das Gemüse sanft köcheln lässt. Du kannst einen Teil durch Hühnerbrühe ersetzen, um noch mehr Geschmack zu erhalten. 1 große Zwiebel, in Scheiben geschnitten, fügt Süße und ein wenig Schärfe hinzu, sobald sie glasig wird.

2 große Kartoffeln und 1 Karotte geben dem Gericht Substanz und absorbieren die Sauce. Schneide die Kartoffeln in mundgerechte Stücke, damit sie gleichzeitig mit dem Huhn gar werden. Die Karotte, leicht in Scheiben oder Stifte geschnitten, sorgt für einen farblichen Akzent und einen Hauch von Süße.

1 Tasse Champignons bringen erdige Noten und eine angenehme Textur. Ich bevorzuge braune Champignons, weil sie mehr Umami bieten, aber du kannst jede Pilzsorte verwenden, die du magst.

2 Grüne Zwiebeln und 1 Rote Chili werden am Ende hinzugefügt, um Frische und ein wenig Schärfe zu liefern. Die grünen Zwiebeln werden fein gehackt und streuen über das fertige Gericht, während die Chili in feine Ringe geschnitten wird – für den letzten Kick.

Der letzte Schliff: Nudelglück & Sesam

5 oz Süßkartoffelstärke-Nudeln (oft als Dangmyeon bezeichnet) sind das Herzstück, das die Sauce aufsaugt. Spüle sie nach dem Kochen kurz mit kaltem Wasser ab, damit sie nicht zusammenkleben, und gib sie dann in den Topf, damit sie die Aromen aufnehmen können.

1 EL Sesamöl verleiht einen nussigen Glanz und rundet das Aroma ab. Ein kurzer Schuss am Ende sorgt für ein aromatisches Finish. 1 EL Sesamsamen geben einen knusprigen Kontrast und ein leichtes Röstaroma – röste sie leicht in einer Pfanne, bevor du sie über das fertige Gericht streust.

🤔 Did You Know? Die Süßkartoffelstärke-Nudeln, die traditionell in Jjimdak verwendet werden, sind von Natur aus glutenfrei und haben einen niedrigen glykämischen Index, was sie zu einer gesünderen Alternative zu herkömmlichen Weizennudeln macht.

Mit deinen Zutaten vorbereitet und bereit, kannst du jetzt loslegen. Hier beginnt der spaßige Teil, bei dem du die Magie des Kochens selbst erleben wirst – und das Ergebnis wird dich überraschen.

Jjimdak Koreanische geschmorte Hühnergerichte genießen

🍳 Schritt-für-Schritt Anleitung

  1. Erhitze das vegetarische Öl in einem großen, breiten Topf bei mittlerer Hitze. Sobald das Öl schimmert, lege die Hühnchenstücke hinein und brate sie etwa 5‑7 Minuten an, bis sie von allen Seiten goldbraun sind. Hier hörst du das leichte Zischen, das ein Versprechen von knuspriger Textur gibt. Sobald das Huhn schön gebräunt ist, nimm es kurz heraus und stelle es beiseite – das ist dein erster Schritt zu einem intensiven Geschmack.

  2. Im selben Topf gibst du die gehackte Zwiebel hinzu und lässt sie glasig werden, etwa 2‑3 Minuten. Dann füge den Knoblauch und den Ingwer hinzu und rühre alles gut um. Achte darauf, dass die Mischung nicht anbrennt – das wäre ein häufiger Fehler, weil verbrannter Knoblauch bitter wird. Sobald du das aromatische Aroma riechst, ist es Zeit für die nächste Phase.

  3. 💡 Pro Tip: Wenn du das Gemüse etwas länger anröstest (bis die Zwiebeln leicht karamellisieren), bekommt das gesamte Gericht eine tiefere, süßere Geschmacksnote.
  4. Jetzt kommen die flüssigen Grundlagen: Gieße die Sojasauce, Mirin und das Wasser in den Topf. Rühre den braunen Zucker ein, bis er vollständig aufgelöst ist. Sobald die Mischung leicht zu köcheln beginnt, füge das angebratene Huhn wieder hinzu, zusammen mit den schneiden Kartoffeln und der Karotte. Reduziere die Hitze leicht und lasse alles für etwa 15 Minuten sanft köcheln, bis das Gemüse fast gar ist.

  5. Während das Huhn und das Gemüse weiter schmoren, bereite die Champignons vor. Schneide sie in Viertel und gib sie etwa 5 Minuten vor Ende der Garzeit in den Topf, damit sie ihre Textur behalten und nicht zu matschig werden. Der Duft von frischen Pilzen, die in der Sauce aufgehen, ist ein Hinweis darauf, dass das Gericht bald fertig ist.

  6. ⚠️ Common Mistake: Wenn du die Nudeln zu früh hinzufügst, können sie zu weich werden und die Sauce aufsaugen, wodurch das Gericht trocken wirkt. Warte also immer, bis die Sauce fast reduziert ist, bevor du die Nudeln einrührst.
  7. Jetzt ist es Zeit für die Süßkartoffelstärke-Nudeln. Koche sie nach Packungsanweisung (meist 3‑4 Minuten in kochendem Wasser), spüle sie dann kurz mit kaltem Wasser ab und gib sie in den Topf. Rühre alles vorsichtig um, sodass die Nudeln die Sauce aufnehmen, aber nicht zerbrechen. Du wirst sehen, wie die Nudeln das glänzende, leicht klebrige Aroma aufsaugen – ein echter Hingucker.

  8. Gib nun die grünen Zwiebeln (fein gehackt) und die rote Chili (in feine Ringe geschnitten) dazu. Für das finale Aroma gieße einen Esslöffel Sesamöl darüber und streue die Sesamsamen großzügig. Das Sesamöl verleiht dem Gericht einen seidigen Glanz, während die gerösteten Sesamsamen ein leicht knuspriges Finish geben. Rühre alles noch einmal gut durch und schmecke ab – ein bisschen mehr Pfeffer oder Salz kann hier noch Wunder wirken.

  9. Schalte die Hitze aus und lasse das Jjimdak noch 2‑3 Minuten ruhen, damit sich die Aromen vollständig verbinden. Dann serviere es heiß, am besten in einer großen Schüssel, damit jeder sich bedienen kann. Garniere mit ein paar extra grünen Zwiebeln und einem Spritzer frischem Zitronensaft, wenn du möchtest. Und jetzt? Jetzt ist es Zeit, das Ergebnis zu probieren – Go ahead, take a taste — du wirst sofort wissen, wann es perfekt ist.

💡 Pro Tip: Wenn du das Gericht ein wenig schärfer magst, füge vor dem Servieren einen Teelöffel Gochujang (koreanische Chili-Paste) hinzu – das gibt eine tiefere, komplexe Schärfe ohne die Balance zu zerstören.

Und das war's! Aber bevor du dich an den Tisch setzt, lass mich noch ein paar Tricks teilen, die dein Jjimdak von gut zu absolut unvergesslich heben. Diese Tipps sind das, was ich über Jahre hinweg von meiner Familie und Freunden gelernt habe – und sie machen den Unterschied zwischen einem leckeren Essen und einem kulinarischen Highlight.

🔐 Experten-Tipps für perfekte Ergebnisse

Der Geschmackstest-Trick

Bevor du die Sauce endgültig vom Herd nimmst, probiere sie mit einem kleinen Löffel. Achte darauf, dass die Süße, die Salzigkeit und die leichte Schärfe im Gleichgewicht sind. Wenn etwas fehlt, füge ein wenig mehr Zucker, Sojasauce oder Chili hinzu – das ist dein persönlicher Feinschliff, der das Gericht perfekt macht.

Warum Ruhezeit wichtiger ist, als du denkst

Nachdem das Jjimdak fertig ist, lass es 5‑10 Minuten ruhen, bevor du servierst. In dieser kurzen Zeit können die Aromen weiter in das Fleisch und das Gemüse eindringen. Ich habe das einmal ausprobiert und das Ergebnis war so viel aromatischer – ein kleiner Schritt, der große Wirkung hat.

Das Geheimnis der Gewürze, das Profis nicht verraten

Ein kleiner Schuss geröstetes Sesamöl am Ende gibt nicht nur Glanz, sondern hebt die nussigen Noten hervor. Viele Restaurants überspringen diesen Schritt, weil sie es für zu simpel halten – aber genau das ist das Geheimnis, das dein Jjimdak von der Masse abhebt.

💡 Pro Tip: Wenn du das Gericht für eine Party vorbereitest, kannst du die Sauce einen Tag vorher kochen und über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen. Am nächsten Tag wird die Sauce noch intensiver und das Huhn nimmt noch mehr Geschmack auf.

Die richtige Wahl der Nudeln

Verwende immer frische Süßkartoffelstärke-Nudeln (Dangmyeon). Sie haben die ideale Textur, um die Sauce zu absorbieren, ohne zu zerfallen. Wenn du sie zu lange kochst, verlieren sie ihre Bissfestigkeit und das Gericht wird matschig – also achte genau auf die angegebene Kochzeit.

Wie du Überkochen vermeidest

Stelle sicher, dass du die Hitze nach dem Hinzufügen der Flüssigkeit sofort reduzierst. Ein zu starkes Köcheln lässt die Sauce zu schnell reduzieren und das Huhn kann trocken werden. Ein sanftes Simmern lässt die Aromen langsam verschmelzen und das Ergebnis ist zart und saftig.

Der letzte Schliff: Garnitur

Ein Spritzer frischer Zitronensaft oder ein paar dünne Scheiben Frühlingszwiebeln kurz vor dem Servieren bringen Frische und heben die reichhaltigen Aromen. Ich habe das einmal bei einem Familienfest gemacht und die Gäste haben die leichte Säure geliebt – ein kleiner, aber wirkungsvoller Trick.

🌈 Leckere Variationen zum Ausprobieren

Eine meiner Lieblingssachen an diesem Rezept ist, wie vielseitig es ist. Hier sind ein paar Twists, die ich ausprobiert und geliebt habe:

Scharfe Feuer-Variante

Ersetze die rote Chili durch frische Gochugaru (koreanisches Paprikapulver) und füge einen Esslöffel Gochujang hinzu. Das gibt dem Gericht eine tiefere, rauchige Schärfe, die perfekt zu kühlen Winterabenden passt. Wenn du es noch intensiver möchtest, kannst du ein paar getrocknete Chiliflocken über das fertige Gericht streuen.

Vegetarisches Jjimdak

Ersetze das Huhn durch feste Tofuwürfel oder Seitan. Mariniere den Tofu vorher in Sojasauce und Mirin, damit er die Aromen gut aufnimmt. Die restlichen Schritte bleiben gleich, und du bekommst ein ebenso befriedigendes, proteinreiches Gericht.

Meeresfrüchte-Mix

Füge Garnelen, Jakobsmuscheln oder Tintenfischringe in den letzten 5 Minuten des Kochens hinzu. Die Meeresfrüchte nehmen die Sauce schnell auf und bringen eine leichte Süße, die wunderbar mit der würzigen Basis harmoniert. Achte nur darauf, sie nicht zu lange zu kochen, sonst werden sie zäh.

Herbstliche Kürbis-Variante

Ersetze die Kartoffeln durch gewürfelten Hokkaido-Kürbis. Der Kürbis gibt eine süßliche Note und eine leuchtende orange Farbe, die das Gericht festlich macht. Kombiniere es mit einem Hauch von Zimt oder Muskat, um das herbstliche Aroma zu betonen.

Kokos-Curry-Jjimdak

Füge einen Schuss Kokosmilch und einen Teelöffel gelbes Curry-Pulver hinzu, bevor du die Sauce köcheln lässt. Die Kombination aus Kokos und Curry verleiht dem Gericht eine exotische, cremige Note, die wunderbar mit den süß-sauren Aromen harmoniert. Serviere es mit frischem Koriander für einen zusätzlichen Frischekick.

📦 Aufbewahrung & Aufwärmen

Kühlschranklagerung

Lasse das Jjimdak vollständig auf Zimmertemperatur abkühlen, bevor du es in einen luftdichten Behälter gibst. Im Kühlschrank hält es sich 3‑4 Tage, wobei die Aromen mit jeder Stunde intensiver werden. Vor dem Servieren einfach aus dem Kühlschrank nehmen und bei mittlerer Hitze leicht erwärmen.

Einfrieren

Für längere Aufbewahrung kannst du das Gericht portionsweise in Gefrierbeutel oder -behälter füllen. Vor dem Einfrieren die Nudeln separat lagern, da sie beim Auftauen weicher werden können. Im Gefrierschrank hält es sich bis zu 2 Monate. Zum Auftauen am besten über Nacht im Kühlschrank und dann sanft in einem Topf erhitzen.

Aufwärmen

Um das Jjimdak wieder aufzuwärmen, gib einen Schuss Wasser oder Brühe in den Topf und erhitze es bei niedriger bis mittlerer Hitze, dabei gelegentlich umrühren. Das verhindert, dass das Gericht austrocknet, und sorgt dafür, dass die Sauce wieder schön glänzt. Wenn du die Mikrowelle nutzt, decke die Schüssel mit einem feuchten Küchentuch ab und erwärme in 30‑Sekunden-Intervallen, bis es durchgehend heiß ist.

❓ Häufig gestellte Fragen

Ja, du kannst Hähnchenbrust verwenden, aber achte darauf, die Stücke nicht zu groß zu schneiden, da Brustfleisch schneller austrocknet. Ich empfehle, die Brust in mundgerechte Würfel zu schneiden und die Garzeit leicht zu reduzieren – etwa 10‑12 Minuten, bis das Fleisch durch ist. Das Ergebnis ist zart, aber die Brust hat nicht die gleiche Saftigkeit wie Keulenstücke, daher kann ein kleiner Schuss mehr Sesamöl am Ende helfen, die Feuchtigkeit zu bewahren.

Reduziere die Menge des braunen Zuckers auf ein Drittel oder ersetze ihn durch einen natürlichen Süßstoff wie Honig, der weniger intensiv ist. Du kannst auch etwas mehr Sojasauce oder einen Spritzer Reisessig hinzufügen, um die Süße auszugleichen. Probiere die Sauce nach dem Hinzufügen ab und passe sie nach deinem Geschmack an – ein kleiner Schluck Zitronensaft kann ebenfalls helfen, die Süße zu mildern.

Absolut! Ersetze das Huhn durch fest gepressten Tofu oder Tempeh und verwende Gemüsebrühe statt Wasser, um zusätzliche Tiefe zu erhalten. Achte darauf, die Tofuwürfel vor dem Hinzufügen in etwas Sojasauce zu marinieren, damit sie die Aromen gut aufnehmen. Die restlichen Schritte bleiben gleich, und du bekommst ein köstliches veganes Jjimdak, das genauso befriedigend ist.

Im Kühlschrank hält sich das Jjimdak, wenn es in einem luftdichten Behälter aufbewahrt wird, etwa 3‑4 Tage. Die Aromen entwickeln sich mit der Zeit sogar weiter, sodass es am dritten Tag oft noch besser schmeckt. Vor dem Verzehr solltest du es gründlich auf mindestens 75 °C erhitzen, um sicherzustellen, dass es vollständig durchgewärmt ist.

Ja, das funktioniert hervorragend. Wenn du Reis bevorzugst, serviere das Jjimdak einfach über einer Schicht dampfendem Jasmin- oder Basmati-Reis. Der Reis nimmt die köstliche Sauce auf und bietet eine andere Textur, die besonders bei Kindern gut ankommt. Achte nur darauf, den Reis separat zuzubereiten, damit er nicht zu matschig wird.

Die Schärfe lässt sich leicht anpassen. Für eine milde Variante reicht eine einzelne rote Chili, fein geschnitten. Wenn du es richtig feurig magst, füge mehrere Chilis, Gochujang und ein wenig Gochugaru hinzu. Du kannst die Schärfe auch individuell anpassen, indem du die Chili erst am Ende hinzufügst, sodass jeder nach Belieben nachwürzen kann.

Ja, das ist eine tolle Möglichkeit, das Aroma noch intensiver zu entwickeln. Brate das Huhn und das Gemüse zuerst in einer Pfanne an, gib dann alles zusammen mit den flüssigen Zutaten in den Slow Cooker und koche auf niedriger Stufe 4‑5 Stunden. Füge die Nudeln erst in den letzten 30 Minuten hinzu, damit sie nicht zu weich werden. Das Ergebnis ist genauso lecker, nur mit weniger aktiver Kochzeit.

Ein leichter, leicht fruchtiger Rotwein wie ein koreanischer Beaujolais oder ein trockener Riesling passt hervorragend, da er die Süße und die leichte Schärfe ausbalanciert. Für Nicht-Weintrinker ist ein kühles, leicht gesüßtes Soju oder ein hausgemachter Zitronen-Minz-Eistee eine erfrischende Begleitung. Probiere verschiedene Optionen aus, um das perfekte Pairing für deinen Gaumen zu finden.
Jjimdak Koreanische geschmorte Hühnergerichte genießen

Jjimdak Koreanische geschmorte Hühnergerichte genießen

Hausgemachtes Rezept

Prep
15 min
Rezept pinnen
Cook
30 min
Total
45 min
Servings
4-6

Ingredients

Instructions

  1. Erhitze das Öl, brate das Hühnchen goldbraun, nimm es heraus.
  2. Gib Zwiebel, Knoblauch und Ingwer dazu, kurz anrösten.
  3. Füge Sojasauce, Mirin, Wasser und braunen Zucker hinzu, rühre bis aufgelöst.
  4. Gib das Hühnchen zurück, zusammen mit Kartoffeln und Karotte, 15 Min. köcheln lassen.
  5. Champignons 5 Min. vor Ende hinzufügen.
  6. Süßkartoffelstärke-Nudeln kochen, abgießen und in den Topf geben.
  7. Grüne Zwiebeln, Chili, Sesamöl und Sesamsamen einrühren, abschmecken.
  8. Kurz ruhen lassen, dann servieren und genießen.

Nutrition per Serving (estimate)

350
Calories
25g
Protein
30g
Carbs
15g
Fat

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