Weihnachts Marmorkuchen mit Kirschen – Festlich, saftig und voller Aroma

30 min prep 30 min cook 3 servings
Weihnachts Marmorkuchen mit Kirschen – Festlich, saftig und voller Aroma
Dieses Rezept speichern!
Klicken zum Speichern - Dauert nur 2 Sekunden!

Es ist kurz vor Heiligabend, die Lichter am Baum flackern warm und das Haus ist erfüllt von dem Duft nach Zimt, Nelken und frisch gebackenem Kuchen. Ich erinnere mich noch genau an das erste Mal, als ich den Weihnachts Marmorkuchen mit Kirschen meiner Großmutter nachbackte – das knusprige Karamell an der Oberseite, das zarte Marmormuster im Inneren und die saftigen Kirschen, die beim ersten Bissen förmlich in die Zunge explodierten. Der Moment, in dem ich den Deckel vom Ofen hob, war wie ein kleiner Zauber: ein dichter, süßer Dampf stieg auf, vermischt mit dem fruchtigen Aroma der Kirschen und dem tiefen Schokoladenduft, und ich wusste sofort, dass dieses Rezept ein neuer Familienklassiker werden würde. Hast du dich jemals gefragt, warum manche Kuchen einfach ein Lächeln auf die Lippen zaubern, während andere nur „okay“ bleiben? Hier kommt die Antwort – und sie liegt in der perfekten Balance zwischen fluffigem Teig, intensiver Schokoladen‑Marmorierung und dem fruchtigen Kick der Kirschen.

Was diesen Marmorkuchen so besonders macht, ist die Kombination aus traditionellem Weihnachtsgewürz und einer modernen, saftigen Textur, die sowohl Großeltern als auch Kinder begeistert. Die Kirschen bringen nicht nur eine fruchtige Frische, sondern sorgen auch für einen kleinen Farbtupfer, der das klassische Braun‑Weiß‑Marmor-Muster aufpeppt – ein echter Blickfang auf jedem festlich gedeckten Tisch. Und das Beste: Du brauchst keine ausgefallenen Geräte, nur ein gutes Backblech, ein paar einfache Küchenhelfer und ein bisschen Geduld, um das Ergebnis zu erzielen, das dich und deine Lieben immer wieder zurückkehren lässt. Aber warte, bis du den geheimen Trick in Schritt 4 entdeckst – er verwandelt den Kuchen von „lecker“ zu „unvergesslich“.

Stell dir vor, du servierst diesen Kuchen warm, noch leicht dampfend, mit einem Klecks leicht geschlagener Sahne oder einer Kugel Vanilleeis, und die Gäste beginnen sofort zu schwärmen. Der erste Biss ist ein harmonisches Zusammenspiel aus süßer Schokolade, zarter Vanille und dem leicht säuerlichen Biss der Kirsche, während die Kruste außen leicht knusprig ist und im Inneren wunderbar feucht bleibt. Und während du das Lächeln deiner Familie beobachtest, denkst du vielleicht: „Wie kann ich das noch besser machen?“ Genau hier kommt unser nächster Abschnitt ins Spiel – wir tauchen tief in die Gründe ein, warum dieses Rezept funktioniert, und geben dir das nötige Know‑how, um jedes Mal ein perfektes Ergebnis zu erzielen.

Hier kommt das eigentliche Rezept – und vertraue mir, deine Familie wird nach dem ersten Stück nach Nachschlag fragen. Wir gehen Schritt für Schritt durch, von der Auswahl der besten Zutaten bis zum finalen Serviervorschlag, und ich teile ein paar Geheimnisse, die ich über Jahre hinweg gesammelt habe. Also, schnapp dir deine Schürze, heiz den Ofen vor, und lass uns gemeinsam einen Kuchen zaubern, der das Herz jeder Weihnachtsfeier erobert.

🌟 Warum dieses Rezept funktioniert

  • Geschmacksvielfalt: Die Kombination aus süßer Vanille, herber Schokolade und fruchtiger Säure der Kirschen sorgt für ein komplexes Aroma, das sich im Mund entfaltet und jeden Bissen zu einem Erlebnis macht. Durch das Marmormuster entsteht zudem ein spielerischer Kontrast, der das Geschmackserlebnis noch spannender macht.
  • Saftige Textur: Durch das Einrühren von geschmolzener Butter und Milch entsteht ein besonders feuchter Teig, der das Austrocknen verhindert und dafür sorgt, dass die Kirschen ihre Saftigkeit behalten. Das Ergebnis ist ein Kuchen, der innen fast wie ein zarter Pudding wirkt.
  • Einfache Zubereitung: Das Rezept erfordert keine ausgefallenen Techniken – ein einfacher Rührvorgang reicht aus, um ein perfektes Marmormuster zu erzeugen. Selbst wenn du nicht oft backst, wirst du mit diesem Rezept schnell Erfolg haben.
  • Kurze Backzeit: Mit nur 30 Minuten im Ofen ist der Kuchen fertig, sodass du mehr Zeit hast, dich um deine Gäste zu kümmern und die festliche Stimmung zu genießen. Trotz der kurzen Backzeit bleibt das Innere wunderbar feucht.
  • Vielseitigkeit: Der Kuchen lässt sich leicht anpassen – du kannst Nüsse, Trockenfrüchte oder sogar einen Hauch von Orangenabrieb hinzufügen, um neue Geschmackskombinationen zu entdecken. So bleibt das Rezept immer spannend.
  • Festliche Optik: Das Marmormuster in Kombination mit den leuchtend roten Kirschen macht den Kuchen zu einem echten Hingucker auf dem Weihnachtstisch. Er passt perfekt zu festlichen Tischdecken und Kerzenlicht.
  • Nährwertbalance: Durch die Verwendung von Vollkornmehl und natürlichen Süßungsmitteln bleibt das Gericht nicht nur lecker, sondern auch ein wenig gesünder als ein klassischer Rührkuchen. So kannst du das Festessen ohne schlechtes Gewissen genießen.
  • Gemeinschaftsgefühl: Das Backen dieses Kuchens ist eine wunderbare Aktivität, die Familienmitglieder zusammenbringt – vom Kneten des Teigs bis zum gemeinsamen Dekorieren mit Kirschen. Es schafft Erinnerungen, die länger halten als der Kuchen selbst.
💡 Pro Tip: Für ein besonders intensives Kirscharoma kannst du die entsteinten Kirschen 10 Minuten in einem Schuss Kirschlikör oder Rum marinieren – das gibt dem Kuchen einen dezenten, festlichen Kick.

🥗 Zutatenübersicht

Die Basis – Grundgerüst für Saftigkeit

Mehl (idealerweise eine Mischung aus Weizen- und Vollkornmehl) bildet das Fundament des Kuchens und sorgt für Struktur. Durch die Kombination erhältst du nicht nur einen leichten, luftigen Biss, sondern auch einen leicht nussigen Geschmack, der das Aroma der Schokolade und der Kirschen unterstützt. Butter verleiht dem Teig seine zarte Krume und sorgt dafür, dass die Kirschen nicht zu trocken werden. Wenn du die Butter schmelzen lässt, bevor du sie unterrührst, entsteht ein besonders gleichmäßiger Teig, der beim Backen schön aufsteigt.

Aromaten & Gewürze – Der weihnachtliche Zauber

Zucker ist nicht nur Süße, sondern auch ein wichtiger Faktor für die Karamellisierung der Kruste, die dem Kuchen seine goldbraune Farbe gibt. Vanillezucker und ein Hauch von Zitronenschale bringen eine frische, leicht spritzige Note, die das schwere Schokoladenaroma ausbalanciert. Kakaopulver (ungesüßt) sorgt für das tiefe, dunkle Marmormuster und verleiht dem Kuchen ein samtiges Mundgefühl. Ein kleiner Spritzer Rum (optional) kann den Geschmack vertiefen und die weihnachtliche Atmosphäre verstärken.

Das Geheimnis – Kirschen & ihre Magie

Frische oder gut abgetropfte Kirschen aus dem Glas sind das Herzstück dieses Rezepts. Sie bringen nicht nur einen saftigen, fruchtigen Kontrast zur Schokolade, sondern auch ein wunderschönes Farbspiel, das das Marmormuster zum Leuchten bringt. Achte darauf, die Kirschen leicht zu tupfen, damit sie nicht zu viel Flüssigkeit abgeben, sonst könnte der Teig zu feucht werden. Wenn du möchtest, kannst du die Kirschen vorher kurz in etwas Zucker und Zitronensaft schwenken – das intensiviert ihr Aroma und verhindert, dass sie beim Backen zu hart werden.

Feinschliff – Extras für das gewisse Etwas

Backpulver sorgt dafür, dass der Kuchen schön aufgeht und das Marmormuster locker bleibt. Eine Prise Salz hebt die Süße hervor und balanciert die Aromen aus. Milch rundet den Teig ab, macht ihn geschmeidig und sorgt dafür, dass die Kirschen gleichmäßig im Teig verteilt werden. Wer es noch festlicher mag, kann am Ende ein wenig Puderzucker darüberstreuen – das erinnert an frisch gefallenen Schnee auf dem Weihnachtsbaum.

🤔 Did You Know? Kirschen enthalten natürliche Antioxidantien, die nicht nur gut für die Gesundheit sind, sondern auch die Haltbarkeit von Backwaren verlängern können.

Mit deinen Zutaten bereit und abgewogen, geht es jetzt ans Eingemachte. Der nächste Abschnitt zeigt dir, wie du aus diesen Komponenten einen festlichen Marmorkuchen zauberst, bei dem jede Zutat ihren perfekten Platz findet. Jetzt wird es spannend – lass uns gemeinsam den Ofen anwerfen und den Teig zum Leben erwecken.

Weihnachts Marmorkuchen mit Kirschen – Festlich, saftig und voller Aroma

🍳 Schritt‑für‑Schritt Anleitung

  1. Heize den Ofen auf 175 °C Ober‑/Unterhitze vor und lege ein Backblech mit Backpapier aus. Während der Ofen aufheizt, kannst du bereits die trockenen Zutaten vorbereiten – das spart später Zeit und verhindert, dass du etwas vergisst. Siebe 250 g Mehl zusammen mit 1 TL Backpulver und einer Prise Salz in eine große Rührschüssel; das sorgt für eine lockere, gleichmäßige Textur. Pro Tipp: Das Sieben von Mehl verhindert Klumpen und sorgt für ein besonders feines Marmormuster.

    💡 Pro Tip: Wenn du das Mehl mit einer Prise Zucker mischst, wird das Marmormuster noch feiner und die Kruste leicht karamellisiert.
  2. In einer separaten Schüssel schmilzt du 150 g weiche Butter zusammen mit 150 g Zucker und 1 Päckchen Vanillezucker, bis die Mischung leicht cremig ist. Anschließend fügst du 3 Eier einzeln hinzu und rührst jedes Ei gut ein, bevor das nächste hinzukommt – das sorgt für eine stabile Emulsion und verhindert, dass der Teig gerinnt. Jetzt kommen 100 ml Milch und 1 EL Zitronenschale dazu; die Milch macht den Teig geschmeidig, die Zitronenschale sorgt für einen frischen Frischekick. Wichtig: Achte darauf, die Butter nicht zu heiß zu schmelzen, sonst kann das Ei stocken.

  3. Gib die feuchten Zutaten zu den trockenen und verrühre alles mit einem Schneebesen zu einem glatten Teig. Der Teig sollte gerade so dickflüssig sein, dass er leicht vom Löffel fällt, aber nicht zu flüssig – das ist das Geheimnis für das perfekte Marmormuster. Nun teilst du den Teig in zwei Portionen: In die erste Portion rührst du 2 EL Kakaopulver, 1 EL geschmolzene Butter und, wenn du magst, 1 EL Rum ein. Das gibt dem dunklen Teil ein tiefes, samtiges Aroma.

    ⚠️ Common Mistake: Vermeide es, den dunklen Teig zu lange zu rühren – das kann die Kakaopulver‑Partikel zu stark auflösen und das Marmormuster verwischen.
  4. Jetzt kommt der spannende Teil: Das Marmormuster. Nimm einen großen Löffel des hellen Teigs und gib ihn in die Mitte des vorbereiteten Backblechs. Anschließend verteilst du den dunklen Teig kreisförmig um den hellen Teig herum. Mit einer Gabel ziehst du vorsichtig spiralförmige Linien durch beide Teigschichten, bis das typische Marmormuster entsteht. Hier kommt der Trick: Wenn du das Muster erst nach dem Einsetzen der Kirschen machst, bleiben die Kirschen schön sichtbar und das Muster wird noch klarer.

    💡 Pro Tip: Lege die Kirschen erst nach dem Marmormuster vorsichtig darauf – das verhindert, dass das Muster durch die Kirschen zerdrückt wird.
  5. Verteile die entsteinten Kirschen gleichmäßig über den gesamten Kuchen, leicht in die Teigoberfläche eindrückend, damit sie beim Backen nicht herausrutschen. Die Kirschen sollten nicht zu dicht beieinander liegen, sonst wird der Teig zu feucht und die Kruste bleibt weich. Jetzt schiebst du das Blech in den vorgeheizten Ofen und lässt den Kuchen für etwa 30 Minuten backen. Achte darauf, dass die Oberfläche goldbraun wird und ein leichter Duft nach Schokolade und Kirsche den Raum erfüllt.

    ⚠️ Common Mistake: Öffne die Ofentür nicht zu früh – ein zu starkes Abkühlen kann das Aufgehen des Kuchens verhindern und das Marmormuster ruinieren.
  6. Nach 20 Minuten prüfst du mit einem Holzstäbchen, ob das Innere schon fast durchgebacken ist: Wenn nur ein paar feuchte Krümel am Stäbchen haften, ist der Kuchen fast fertig. Jetzt kannst du das Blech für die letzten 10 Minuten mit Alufolie abdecken, um zu verhindern, dass die Oberfläche zu dunkel wird, während das Innere noch fertig backt. Profi‑Hinweis: Die Folie hält die Feuchtigkeit im Inneren und sorgt dafür, dass die Kirschen saftig bleiben.

  7. Nimm den Kuchen aus dem Ofen und lasse ihn etwa 10 Minuten im Blech ruhen – das gibt ihm Zeit, sich zu setzen und das Marmormuster zu stabilisieren. Danach löst du ihn vorsichtig vom Backpapier und lässt ihn auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen. Während der Kuchen abkühlt, kannst du ihn mit Puderzucker bestäuben – das erinnert an frisch gefallenem Schnee und verleiht dem Ganzen einen festlichen Look.

  8. Jetzt kommt der Moment, auf den du dich die ganze Zeit gefreut hast: Das Servieren! Schneide den Kuchen in großzügige Stücke, lege sie auf einen schönen Teller und serviere sie warm mit einem Klecks geschlagener Sahne oder einer Kugel Vanilleeis. Das Aroma wird dich sofort in die Weihnachtszeit zurückversetzen, und deine Gäste werden begeistert fragen, ob du das Rezept teilen würdest. Und das, mein Freund, ist das schönste Kompliment für jeden Hobby‑Bäcker.

💡 Pro Tip: Wenn du den Kuchen nach dem Abkühlen leicht mit etwas Zitronensaft bestreichst, bleibt die Kruste schön knusprig und das Aroma wird noch frischer.

Und das war's! Aber bevor du dich ans Essen machst, lass mich ein paar zusätzliche Tipps teilen, die dein Marmorkuchen-Erlebnis von gut zu absolut unvergesslich heben.

🔐 Experten‑Tipps für perfekte Ergebnisse

Der Geschmackstest‑Trick

Bevor du den Kuchen in den Ofen schiebst, probiere ein kleines Stück vom rohen Teig (natürlich ohne rohes Ei, also nur den Schokoladenteil). So erkennst du sofort, ob die Süße stimmt oder ob du noch einen Hauch mehr Vanille oder Zitronenschale hinzufügen möchtest. Ich habe das oft gemacht, bevor ich für meine Familie gebacken habe – das rettet vor Überraschungen und sorgt für ein perfektes Gleichgewicht.

Warum Ruhezeit mehr bedeutet, als du denkst

Lass den Teig nach dem Mischen etwa 15 Minuten bei Raumtemperatur ruhen, bevor du das Marmormuster ziehst. Diese kurze Ruhe lässt das Mehl das Wasser aufnehmen, was zu einer geschmeidigeren Textur führt und das Aufgehen im Ofen unterstützt. Wenn du das überspringst, kann der Kuchen etwas dichter werden und das Muster verliert seine Klarheit.

Das Würz‑Geheimnis, das Profis nicht verraten

Ein kleiner Schuss Amaretto oder ein Hauch von gemahlenem Kardamom im dunklen Teig gibt dem Kuchen eine subtile, festliche Note, die du kaum wahrnimmst, aber die deine Gäste beeindrucken wird. Ich habe das einmal bei einem Freund ausprobiert, und er schwor, dass das der „Geheimschlüssel“ zu seinem Lieblingskuchen war. Probiere es aus – du wirst den Unterschied sofort schmecken.

Die richtige Backform wählen

Ein rechteckiges Backblech sorgt für ein gleichmäßiges Marmormuster und lässt die Kirschen schön verteilt bleiben. Wenn du jedoch ein rundes Backblech nutzt, entsteht ein hübsches zentrales Muster, das besonders festlich wirkt. Achte darauf, dass die Form nicht zu tief ist, sonst könnte der Kuchen zu trocken werden.

Der letzte Schliff – Glasur und Dekoration

Ein leichter Zuckerguss aus Puderzucker und etwas Zitronensaft, darüber gestreut mit gehackten Mandeln, verleiht dem Kuchen einen zusätzlichen Crunch und einen frischen Geschmack. Ich habe das einmal für ein Weihnachtsdinner gemacht, und die Kombination aus knuspriger Glasur und saftiger Kirsche war ein absoluter Hit. Wenn du es lieber klassisch magst, reicht ein Hauch Puderzucker – das erinnert an den ersten Schnee.

💡 Pro Tip: Vor dem Servieren kannst du den Kuchen leicht mit einem Pinsel und etwas geschmolzener Butter bestreichen – das gibt ihm einen glänzenden, professionellen Look.

🌈 Leckere Variationen zum Ausprobieren

Eine meiner Lieblingsseiten an diesem Rezept ist seine Vielseitigkeit. Hier sind ein paar kreative Twists, die ich ausprobiert habe und die dein Weihnachtsmenü noch spannender machen:

Schoko‑Nuss‑Marmorkuchen

Ersetze einen Teil des Mehls durch gemahlene Haselnüsse und füge gehackte Haselnüsse zum dunklen Teig hinzu. Die Nüsse geben dem Kuchen einen zusätzlichen Crunch und ein nussiges Aroma, das wunderbar mit der Schokolade harmoniert. Die Kirschen bleiben das Highlight, aber das Gesamtprofil wird noch komplexer.

Orangen‑Kirschen‑Marmorkuchen

Ergänze die Zitronenschale durch frisch geriebene Orangenschale und gib einen Esslöffel Orangenlikör zu den Kirschen. Das bringt eine zitrusartige Frische, die den süßen Kirschen einen frischen Gegenpol bietet und das Marmormuster noch lebendiger macht.

Weihnachtlicher Gewürz‑Kick

Füge dem hellen Teig einen halben Teelöffel gemahlenen Zimt, ein Viertel Teelöffel Muskatnuss und ein wenig Nelkenpulver hinzu. Diese Gewürze verleihen dem Kuchen ein warmes, festliches Aroma, das perfekt zu den Kirschen passt und Erinnerungen an Zimtsterne weckt.

Karamell‑Kirschen‑Marmorkuchen

Ersetze die normalen Kirschen durch Kirschen, die in Karamellsauce eingelegt sind. Der zusätzliche Karamell sorgt für eine leicht klebrige, süße Schicht, die beim Backen karamellisiert und dem Kuchen eine goldene, fast glasiert wirkende Oberfläche gibt.

Vegan‑Version

Nutze pflanzliche Butter, pflanzliche Milch (z. B. Hafer‑ oder Mandelmilch) und ersetze die Eier durch Apfelmus oder Leinsamen‑Ei. Das Ergebnis ist genauso saftig und aromatisch, und du kannst das Rezept problemlos vegan servieren – ideal für Gäste mit speziellen Ernährungswünschen.

Gluten‑frei

Ersetze das Weizen‑Mehl durch eine Mischung aus glutenfreiem Mehl, Reismehl und Kartoffelstärke. Achte darauf, dass das Backpulver glutenfrei ist, und du erhältst einen leichten, fluffigen Kuchen, der genauso gut schmeckt und das Marmormuster beibehält.

📦 Aufbewahrung & Aufwärmen

Kühlschrank‑Aufbewahrung

Lass den Kuchen vollständig auskühlen und wickle ihn dann in Frischhaltefolie ein, bevor du ihn in einen luftdichten Behälter legst. Im Kühlschrank hält er sich bis zu 4 Tage, wobei die Saftigkeit der Kirschen erhalten bleibt. Wenn du ihn kalt servierst, kannst du ihn leicht mit etwas Sahne oder einem Fruchtkompott ergänzen – das gibt einen schönen Kontrast zu der kühlen Textur.

Einfrieren

Für längere Lagerung schneide den Kuchen in einzelne Stücke, wickle jedes Stück fest in Alufolie und lege es anschließend in einen Gefrierbeutel. So bleibt er bis zu 2 Monate frisch. Beim Auftauen reicht es, das Stück über Nacht im Kühlschrank zu lassen und dann kurz bei Raumtemperatur zu erwärmen – das bewahrt die saftige Konsistenz.

Aufwärmen

Um den Kuchen wieder warm und duftend zu machen, lege ein Stück auf ein Backblech und erwärme es im vorgeheizten Ofen bei 150 °C für etwa 10 Minuten. Ein kleiner Schuss Milch oder ein Löffel Sahne, der während des Aufwärmens darüber gegossen wird, verhindert das Austrocknen und verleiht dem Kuchen ein glänzendes Finish. Der Trick: Decke das Blech mit Alufolie ab, wenn du merkst, dass die Oberfläche zu schnell bräunt.

❓ Häufig gestellte Fragen

Ja, du kannst gefrorene Kirschen verwenden, aber lass sie vorher gut abtropfen und tupfe sie trocken, damit sie nicht zu viel Flüssigkeit abgeben. Ein kurzer Schritt, bei dem du die Kirschen in ein Sieb gibst und mit einem Küchentuch abtupfst, reicht aus. So bleibt das Marmormuster schön und der Kuchen bleibt saftig, ohne zu matschig zu werden.

Der Schlüssel liegt im langsamen, gleichmäßigen Einziehen der Gabel. Ziehe die Gabel nicht zu schnell, sonst vermischst du die beiden Teigschichten zu stark. Stattdessen führe die Gabel in sanften, spiralförmigen Bewegungen von der Mitte nach außen, bis das gewünschte Muster entsteht. Ein weiterer Tipp: Kühle den Teig kurz (5 Minuten) bevor du das Muster ziehst – das macht ihn etwas fester und leichter zu bearbeiten.

Natürlich! Du kannst die Kirschen einfach weglassen oder durch andere Früchte wie Heidelbeeren, Pflaumen oder getrocknete Aprikosen ersetzen. Jede Frucht bringt ihre eigene Note mit, aber achte darauf, dass sie nicht zu viel Saft abgeben, sonst wird der Kuchen zu feucht. Wenn du komplett auf Früchte verzichten möchtest, füge einfach ein paar gehackte Nüsse für zusätzlichen Biss hinzu.

Bei Zimmertemperatur hält sich der Kuchen, gut abgedeckt mit Frischhaltefolie, etwa 2 Tage. Wichtig ist, dass er nicht zu warm steht, da sonst die Butter weich wird und die Kirschen zu viel Saft freigeben. Für längere Haltbarkeit empfehle ich, ihn im Kühlschrank zu lagern oder einzelne Stücke einzufrieren.

Ja, das geht problemlos. Halbiere einfach alle Zutaten und verwende ein kleineres Backblech (z. B. 20 × 30 cm). Achte darauf, die Backzeit um etwa 5–7 Minuten zu reduzieren und prüfe mit einem Holzstäbchen, ob der Kuchen durchgebacken ist. Das Ergebnis bleibt genauso saftig und aromatisch.

Tupfe die Kirschen vor dem Einlegen gut trocken und bestreue sie leicht mit etwas Mehl. Das Mehl absorbiert überschüssige Feuchtigkeit und verhindert, dass die Kirschen beim Backen zu viel Saft verlieren. Zusätzlich kannst du die Kirschen erst nach dem Marmormuster hinzufügen, damit sie nicht das Muster zerstören.

Absolut! Ersetze die Butter durch vegane Margarine, die Milch durch Hafer‑ oder Mandelmilch und die Eier durch ein Leinsamen‑Ei (1 EL Leinsamen + 3 EL Wasser, 5 Minuten quellen lassen). Der Geschmack bleibt ähnlich, und die Textur ist immer noch schön saftig. Achte darauf, dass das Backpulver ebenfalls vegan ist.

Ein leichter Rotwein wie ein Pinot Noir oder ein fruchtiger Glühwein ergänzen die Schokoladen‑ und Kirschnoten perfekt. Für die Kinder oder alkoholfreie Varianten empfehle ich einen heißen Apfel‑Zimt‑Punsch oder ein aromatisches Kräutertee‑Getränk. Die Wärme des Getränks verstärkt das weihnachtliche Aroma des Kuchens.
Weihnachts Marmorkuchen mit Kirschen – Festlich, saftig und voller Aroma

Weihnachts Marmorkuchen mit Kirschen – Festlich, saftig und voller Aroma

Hausgemachtes Rezept

Prep
15 min
Rezept pinnen
Cook
30 min
Total
45 min
Servings
4-6

Ingredients

Instructions

  1. Ofen auf 175 °C vorheizen und Backblech mit Backpapier auslegen.
  2. Mehl, Backpulver und Salz sieben, dann beiseite stellen.
  3. Butter, Zucker und Vanillezucker cremig rühren, Eier einzeln einarbeiten, Milch und Zitronenschale hinzufügen.
  4. Feuchte Zutaten zum Mehl geben, zu einem glatten Teig verrühren.
  5. Teig halbieren; in eine Hälfte Kakaopulver, geschmolzene Butter und optional Rum einrühren.
  6. Hell‑ und Dunkel‑Teig im Blech verteilen, mit einer Gabel ein Marmormuster ziehen.
  7. Kirschen gleichmäßig auf dem Teig verteilen, leicht eindrücken.
  8. 30 Minuten backen, nach 20 Minuten ggf. mit Alufolie abdecken, dann fertig backen.
  9. Kuchen 10 Minuten im Blech ruhen lassen, dann auskühlen lassen und nach Belieben mit Puderzucker bestäuben.

Nutrition per Serving (estimate)

350
Calories
25g
Protein
30g
Carbs
15g
Fat

Das könnte Ihnen auch gefallen

Entdecken Sie weitere köstliche Rezepte

Verpasse kein Rezept!

Erhalte unsere neuesten Rezepte direkt in deinen Posteingang.